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16.10.2018
Caspar: Landesregierung hat sehr viel für die Wohnungsversorgung getan
Masterplan Wohnen und Rekordförderung von 1,7 Milliarden Euro
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 16. Oktober 2018 - Anlässlich der heutigen Pressekonferenz des Bündnis „Mietenwahnsinn“ zur Wohnungspolitik erklärte der wohnungspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Ulrich Caspar:

„Es ist nachvollziehbar, dass sich Betroffene über steigende Mieten ärgern. Und es stimmt, dass wir in den Ballungsräumen punktuell problematische Mietsteigerungen haben. Leider sind die vorgeschlagenen Lösungen des Bündnisses kontraproduktiv. Mit mehr Gängelung und Regulierung des Marktes werden wir das Problem nicht lösen können – im Gegenteil! Wir brauchen mehr Wohnraum in allen Bereichen, vor allem auch durch private Investoren.

Wir unternehmen sehr viel im Bereich des sozialen Wohnungsbaus. Mit rund 1,7 Milliarden Euro bis 2020 stellen wir Fördermittel in Rekordhöhe bereit. In der gesamten Legislaturperiode musste kein Förderantrag abgelehnt werden. Diese ausgezeichnete Förderkulisse haben wir durch Anpassung der Förderrichtlinien weiter optimiert und langfristig gesichert. Das belegen die heute veröffentlichten Zahlen der Landesregierung eindrücklich.

Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen helfen wir dabei, eine angemessene Wohnung zu finden. Wir setzen uns dabei mit Nachdruck für eine Erhöhung und Dynamisierung des Wohngeldes ein, damit Mieten bezahlbar bleiben und die anteilige Belastung nicht steigt.

Vor allem aber müssen wir die Möglichkeiten schaffen, dass mehr private Investitionen in den Wohnungsbau getätigt werden können. Dabei geht es vor allem darum, Bauflächen zu entwickeln und Hindernisse für private Investoren abzubauen. Mit der Allianz für Wohnen und der Baulandoffensive haben wir schon einiges erreicht. Wir werden Kommunen zukünftig noch besser bei der Ausweisung von Bauflächen unterstützen. Wir müssen alle Treiber der Baukosten kritisch hinterfragen und wo möglich Auflagen und rechtliche Hürden abbauen, damit sich das Bauen wieder lohnt. Dann wird auch nachfragegerechter Wohnraum geschaffen.“

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