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12.09.2018
Caspar: Wir setzen uns für mehr Wohnraum in allen Segmenten ein
Gute Wohnraumversorgung für jeden bleibt unser Kernanliegen
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 12. September 2018 - Anlässlich der heutigen Debatte um die hessische Wohnungspolitik erklärte der wohnungspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Ulrich Caspar:

„Eine gute Wohnraumversorgung ist und bleibt unser Kernanliegen. Dafür brauchen wir in den Ballungsräumen in allen Segmenten mehr Wohnraum. Eine Verengung auf die Zahl der Sozialwohnungen greift deutlich zu kurz. Insbesondere das soziale Wohngeld konnte einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass auch Menschen mit geringen Einkommen in Hessen angemessen wohnen können. Nach dem 20. Bericht über die Finanzhilfen des Landes Hessen erhielten bereits Ende 2016 35.350 Empfängerhaushalte soziales Wohngeld. Während sich bei diesen Haushalten die durchschnittliche Wohnkostenbelastung vor diesem Wohngeld auf 36,9 Prozent des Bruttoeinkommens bewegte, machte sie nach Wohngeld nur noch 15,3 Prozent aus. Wichtig ist aber vor allem, dass insgesamt ausreichend Wohnungen verfügbar sind, damit jeder am Markt eine angemessene Wohnung finden kann. In unserer Regierungsverantwortung haben wir die Zahl der Wohnungen in Hessen deutlich von rund 2,65 Millionen auf über 3,05 Millionen und damit um etwa 400.000 Wohnungen erhöht. Hierdurch ist es gelungen immer mehr Menschen in den allgemeinen Wohnungsmarkt zu integrieren. Das ist ein großer Erfolg.

Aber gerade in den Ballungsräumen bleibt viel zu tun. Deshalb brauchen wir dort mehr Bauflächen und mehr Neubau. Mit dem Masterplan Wohnen hat die Landesregierung alle entscheidenden Bereiche –auch den Sozialwohnungsbau- adressiert. Neben der Bereitstellung von Fördermitteln geht es vor allem darum, Bauflächen zu entwickeln und Hindernisse für private Investoren abzubauen. Mit der Allianz für Wohnen und der Baulandoffensive haben wir schon einiges erreicht. Wir werden Kommunen zukünftig noch besser bei der Ausweisung von Bauflächen unterstützen. Wir müssen alle Treiber der Baukosten kritisch hinterfragen und wo möglich Auflagen und rechtliche Hürden abbauen, damit sich das Bauen wieder lohnt. Dann wird auch nachfragegerechter Wohnraum geschaffen.

Außerdem ist uns wichtig, dass die Menschen in Hessen wieder mehr Eigentum an ihrem Wohnraum schaffen. Mit einem Bündel von Maßnahmen wollen wir die Wohneigentumsquote in Hessen um 1 Prozent pro Jahr erhöhen. Das schafft nicht nur zusätzlichen Wohnraum, von dem dann auch Mieter profitieren, sondern es hilft auch bei der Altersvorsorge und gegen Gentrifizierung mancher Stadtteile. Deswegen lehnen wir ein Umwandlungsverbot von Mehrfamilienhäusern in Eigentumswohnungen ausdrücklich ab. In Gegenteil wir möchten, dass Mieter ihre Wohnung kaufen können. Die Hessen können sich auf eine deutlich bessere Förderung zur Schaffung von Wohneigentum freuen.“

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