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21.06.2018
Caspar: Hessisches Großprojekt der Bahn nimmt nächste Verfahrenshürde
Schienenverkehrsknoten Frankfurt wird entlastet, Pünktlichkeit verbessert und Fahrzeit verkürzt
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 21. Juni 2018 - Bei den Planungen für die neue Bahnstrecke zwischen Gelnhausen und Fulda wurde in der vergangenen Woche ein wichtiger Meilenstein erreicht:
Nach einem vierjährigen Konsultationsprozess teilte die Deutsche Bahn AG mit, welches die Vorzugsvariante ist, die in das Raumordnungsverfahren eingebracht wird. Im Anschluss daran kann die eigentliche Baugenehmigung mit dem Planfeststellungsverfahren beantragt werden. Dazu erklärte der verkehrspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Ulrich Caspar:

„Die Ausbau-/Neubaustrecke von Hanau Richtung Fulda und Würzburg ist ein hessisches Großprojekt mit bundesweiter Wirkung für den Fern- und Nahverkehr auf der Schiene. Durch den Ausbau wird der schon jetzt hoch belastete Schienenverkehrsknoten Frankfurt a. M. leistungsfähiger. Dadurch wird die Pünktlichkeit verbessert und die Fahrzeit verringert. Zudem entstehen freie Kapazitäten für mehr und bessere Nahverkehrsangebote auf der Kinzigtalbahn. Davon werden vor allem die Pendler im Ballungsraum profitieren können. Schließlich kann durch zusätzlichen Lärmschutz, der zum Teil auf die Bestandsstrecke ausgeweitet werden soll, die Belastung der Anwohner verringert werden. Mit der Entscheidung über die Vorzugsvariante ist nun die nächste Hürde genommen worden. Auch wenn wir uns noch am Anfang befinden: Stück für Stück wird Hessen damit auf lange Sicht stärker gemacht und die Infrastruktur in unserem Land weiter verbessert.

Beispielhaft ist insbesondere die Einbeziehung der Öffentlichkeit: Allein von Juli 2014 bis Anfang 2018 fanden zwölf Sitzungen des Dialogforums sowie 29 Arbeitsgruppensitzungen statt. Hier haben sich Vertreter von Kommunen, Landkreisen, Verbänden, Bürgerinitiativen, Abgeordneten und Ministerien getroffen, um die einzelnen Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen gemeinsam zu diskutieren. Im Laufe des Prozesses wurden etwa 130 Varianten abgeschichtet und geprüft. Das ist eine enorme Arbeit gewesen und wir danken allen Beteiligten, die sich hier zu großen Teilen auch ehrenamtlich engagieren und ihre Interessen wahrnehmen. Hier kann aktiv dem vielgehörten Vorwurf entgegengetreten werden, man würde über die Bedenken und Vorschläge der Menschen vor Ort einfach hinweggehen. Vielmehr werden im besten Sinne Betroffene zu Beteiligten gemacht.

Die sog. „Varianten IV“, die in großen Teilen durch das Kinzigtal führen soll und die Kinzigtalsperre queren oder vermutlich östlich umfahren wird, hat sich dabei als Vorzugsvariante herauskristallisiert. Mit ihr kann die Fahrzeit nach den Berechnungen um bis zu elf Minuten verkürzt werden. Durch die größere Nähe zur A 66 kann zudem das bestehende Straßennetz besser vom Baustellenverkehr entlastet werden. Insgesamt muss sowohl während der Bauzeit als auch später im Betrieb ein ausreichender Schutz vor Lärm sichergestellt sein.

Auch wenn das Projekt vor Ort in Teilen auf Ablehnung stößt, der volkswirtschaftliche Nutzen überwiegt und kann in Form verbesserter Angebote und zusätzlichen Lärmschutzes auch der Region zugutekommen. Es ist richtig, dass die Arbeit des Dialogforums fortgesetzt wird. Dazu gehört nicht nur die weitere Verbesserung der Variante IV, sondern auch die Verringerung der Baustellenauswirkungen sowie die Optimierung offener Bereiche und der Planung von Ausgleichsmaßnahmen befassen. Wo wir als Land diesen Prozess unterstützen können, werden wir das gerne tun.“

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