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14.05.2018
Caspar: Massive Investitionen in Straßeninfrastruktur stärken Hessen als Verkehrsdrehscheibe Nummer eins in Deutschland
• Deutliche Aufstockung der Landesmittel und des Bundesverkehrswegeplanes 2030 sichern die Finanzierung wichtiger Infrastrukturprojekte in Hessen
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 14. Mai 2018 - Die Investitionen in Straßen und Brücken in Hessen sind immer wieder Gegenstand der Presseberichterstattung.
Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir hat deshalb einen gemeinsam von den Fraktionen CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP erbetenen Bericht zur Verkehrssituation in Hessen im Verkehrsausschuss des Hessischen Landtags abgegeben. Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Ulrich Caspar, erklärte dazu:

„Hessen liegt im Herzen Europas und ist Deutschlands Verkehrsdrehscheibe Nummer eins. Einige der höchstbelasteten Autobahnabschnitte in Deutschland liegen im Rhein-Main-Gebiet. Nach letzten Erhebungen des ADAC hat Hessen die höchste Baustellendichte aller Flächenländer. In keinem anderen Flächenland gibt es mehr Baustellen pro Autobahnkilometer. Dennoch liegt Hessen bei Staumeldungen und –stunden im Durchschnitt. Umso erfreulicher ist es, dass im ersten Quartal dieses Jahres 1.000 Staustunden weniger gemessen wurden als im Vorjahr. Dies spricht auch für das gute Baustellenmanagement. In Hessen werden etwa rund 30 Prozent aller Arbeiten im Zuge von Tagesbaustellen in der Nacht durchgeführt.

Der Bund hat mit seinem Investitionshochlauf in den vergangenen Jahren endlich die wichtige Rolle Hessens im deutschen und europäischen Verkehrsnetz anerkannt: Zur Umsetzung der Vorhaben des alten Bundesverkehrswegeplanes 2003 standen Hessen rund 3,6 Milliarden Euro zur Verfügung, ein Anteil von sieben Prozent an der Gesamtsumme. Für die neue Planungsperiode bis 2030 sind es nun 8,2 Milliarden Euro, der Anteil Hessen steigt dabei auf zwölf Prozent. Nach langen Diskussionen sind in den vergangenen Jahren die Investitionen des Bundes in seine Straßeninfrastruktur somit endlich deutlich angestiegen. Mit 382 Millionen Euro sind alleine die Sanierungsaufwendungen im Jahr 2016 fast doppelt so hoch gewesen wie die Gesamtausgaben von 1999 (197,7 Millionen Euro). Die Gesamtinvestitionen in Hessens Autobahnen und Bundesstraßen lagen 2017 bei 695 Millionen Euro.

Aufgrund seiner sehr abwechslungsreichen Landschaft verfügt Hessen über sehr viele Brückenbauwerke, die in die Jahre gekommen sind. Allein in Hessen werden rund 750 Millionen Euro und damit 40 Prozent des Brückenertüchtigungsprogrammes des Bundes verbaut. So werden beispielsweise 20 der insgesamt 22 Talbrücken im Zuge der A 45 zwischen dem Gambacher Kreuz und der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren durch Neubauten ersetzt. Auch für die Landesstraßen erledigen wir unsere Hausaufgaben: Wir haben beispielsweise seit 1998 die Investitionen in den Landesstraßenbau von seinerzeit 27 Millionen Euro auf mindestens 90 Millionen Euro im Jahr gesteigert. Im Jahr 2018 steigen sie auf 110 Millionen, ein Jahr darauf auf 120 Millionen Euro.“

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